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Dienstag, 20. November 2012

Buzios - Tiere

Da war ich zugegebenerweise etwas enttäuscht. Die brasilianische Tierwelt hätt ich mir schon anders vorgestellt. Affen, Wasserschildkröten, Delphine hätt ich gern gesehen.. um mal ein paar zu nennen.
Nichts dergleichen.
Stattdessen gabs zum Beispiel..


Kleine Katzen, die gleich mal die Flucht ergriffen haben. 

Strandhunde. Der wirkte etwas fehl am Platz. Wie ein sibirischer Wolf der hier nur auf Urlaub ist.

Möwen. Die hab ich allerdings am Donaukanal auch zu genüge.

Am letzten Tag hab ich dann schon um 6 einen Strandspaziergang unternommen. Zumindest da hab ich dann ein paar Tiere gesehen, dies bei uns nicht gibt. Worüber ich jetzt aber gar nicht so traurig bin..
So zeitig und ohne Kaffee und Frühstück im Magen zuzusehen, wie einem Vogel die Gedärme rausgepickt werden schlägt sich nicht so gut auf ebendiesen ;-)


Aja eine an den Strand gespülte Qualle und einen toten Fisch hab ich auch noch gesehen bei dem Morgenspaziergang..


Keine allzu gute Ausbeute. Zumindest nicht für mich.

Freitag, 16. November 2012

Buzios

Halbinsel ca. 160 km östlich von Rio de Janeiro und der Ort, an dem wir die meiste Zeit unseres Urlaubs verbracht haben. 
Meer war zwar definitiv kälter, als die 21 Grad, die es angeblich haben sollte aber schön wars trotzdem. Wie man vielleicht auch sehen kann ;-)























one day rio tour

Teil 2


Weiter ists dann durch Santa Teresa gegangen. Künstlerviertel und angeblich auch sehr gut um Abends fortzugehen. Sollte man dann laut Reiseführer aber ohne viel Geld, Kamera oder sonstigen Wertgegenständen machen.


Naja, man muss nicht alles ausprobieren. Manche Ecken haben schon tagsüber weniger einladend ausgesehen. Aber kann mir schon vorstellen, dass da nachts der Bär steppt.





Escadaria Selaron stand auch noch am Programm. Der Maler Jorge Selarón wohnt neben dieser Treppe und hat irgendwann in den 90ern begonnen die 215 Stufen der Treppe mit bunten Kacheln aus aller Welt zu verzieren.
Die auf dem Bild oberhalb waren hier gerade damit beschäftigt Säcke die Treppe raufzutragen. Mörtel für weitere Fliesen vermutlich.


der Künstler höchstpersönlich


Österreich ist kachelmäßig gut vertreten



Mittwoch, 14. November 2012

one day rio tour

Teil 1- Regenwald und Christusstatue


Damit wir den einen vollen Tag, den wir in Rio hatten, auch gut ausnutzen, haben wir hier schon vorher eine Stadttour gebucht (bzw. meine Freundin, die eigentlich die ganze Urlaubsorganisation übernommen hat). Normal bin ich zwar nicht so der Fan von geführten Touren, aber die war echt gut. Soviel hätten wir an einem Tag in Eigenregie nie gesehen..
Vor allem wären wir auch nicht durch den Tijuca-Regenwald marschiert. Die grüne Lunge von Rio und auch der größte Stadtwald weltweit. Nur die Tiere haben sich leider alle versteckt.

alte Straßenbeleuchtung

Cascatinha Wasserfall



Früher waren dort übrigens Kaffeeplantagen, noch früher auch ein Regenwald, der wegen der Kaffeeplantagen abgeholzt wurde. 1861 wurde dann angeordnet, dass der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden soll, weil die Kaffeeplantagen eine kahle Felsenlandschaft zur Folge hatten. Also wurde das Land von den Kaffeebaronen zurückgekauft und Sklaven haben dann in elf Jahren ca. 100.000 Bäume u.a. Mahagoni, Palisander, Paranuss, Eukalyptus und Araukarien angepflanzt.


Weiter ists dann zur Christusstatue gegangen. 
Ich bilde mir ein, dass uns gesagt wurde, dass das die größte Christusstatue der Welt ist. Nachträgliche Recherchen haben allerdings etwas anderes ergeben.
Naja, vielleicht habens den Sockel mitgerechnet oder haben die Länge der Arme als Maßstab herangenommen.. Auf alle Fälle ists die schönste und mit dem größten Stadtwald habens schon recht gehabt.



das sieht Christus jeden Tag..



Ich auf einem Geländer auf der anderen Seite der Christusstatue - dort, wo man nicht gleich abgemahnt wird, dass man da nicht raufsteigen darf - aber auch auch nur, weils dort niemand sieht ;-)